Ich lasse mich zu leicht von Werbung beeinflussen. Autos können Skisprungschanzen hinauffahren? Na logisch. Mit dem richtigen Deo fliegen einem die Frauen nur so zu? Klar. Spielend leicht das Bad sauber bekommen? Sowieso, dann kann ich währenddessen bei facebook surfen.
So bin ich heute beim Lesen der El País auf folgende Anzeige gestoßen. Leser, die des Spanischen mächtig sind, klicken für groß.
“Elvis, wir wissen, dass du lebst. Kontaktiere uns unter http://www.elvisestavivo.es”;
Zuerst hielt ich das Ganze für eine Annonce irgendwelcher Spinner, die sich gut neben der täglich erscheinenden Erektionsstörungsheilungstherapiewerbung machte. Beim Besuch der Website musste ich allerdings ernüchtert feststellen, dass Elvis doch nicht lebt. Zumindest hat er sich noch nicht dort gemeldet. Die Seite dient nämlich nur als Werbeplattform für eine im November erscheinende Elvis-CD samt youtube-Videos schlechter Elvis-Imitatoren. Wie laaaaangweilig.
Was lernen wir daraus? Falle nie auf irgendwelche Anzeigen hinein! Auch nicht, wenn sie in der wichtigsten seriösen Tageszeitung Spaniens erscheinen.


Elvis und Falco haben zusammen ne Männer-WG in der Karibik. Manchmal kommt Lady Di zum Putzen vorbei. Nicht gewusst?
Neee, echt? Dann haben die wohl bloß noch kein Internet und er hat sich deshalb noch nicht gemeldet.