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Alles Gute zum 70.

Der größte bayerische Kabarettist feierte gestern seinen 70. Geburtstag. Alles Gute, Gerhard Polt. Und Danke.

Möwenvergleich

Oberbayerische Möwen, Ingolstadt 2012:

Andalusische Möwe, Cádiz 2009:

Schäfflertanz 2012

7. Januar 2012, nördliches Oberbayern, es schneit leicht.

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Um den Schäfflertanz ranken sich viele Legenden. Angeblich soll 1517 in München die Pest gewütet haben. Um die verunsicherte Bevölkerung wieder aufzumuntern, führten die Fassmacher(=Schäffler) Tänze auf den Straßen Münchens auf. [So hab ich es in der 3. Klasse im Heimat- und Sachkundeunterricht gelernt, also muss es auch stimmen( ;-) ).]

Als gesichert gilt, dass die Tradition des Schäfflertanzes seit dem frühen 18. Jahrhundert besteht und der Tanz seitdem alle sieben Jahre in der Faschingszeit aufgeführt wird. Im 19. Jahrhundert hat sich der Brauch durch wandernde Schäfflergesellen im altbayerischen Raum verbreitet. Wer schon einmal das Glockenspiel am Neuen Rathaus in München gesehen hat, dem sind die tanzenden Schäffler bestimmt auch schon aufgefallen.

Videos: Schäfflertanz 2012 am Münchener Marienplatz Teil 1, Teil 2

Die Odyssee eines Blumenstraußes.

Es war einmal ein Blumenstrauß, der anlässlich eines Geburtstages sehr gerne von I., das liegt in der Mitte Bayerns, nach W., das liegt im Norden Bayerns, geschickt worden wäre. Nur leider kam es nicht dazu…

Wenige Tage nach dem Geburtstag wurde vorsichtig per Telefon nachgefragt.
“Ist denn der Blumenstrauß gut in W. angekommen?” Nein.
“War denn auch keine Benachrichtigung im Briefkasten?” Ebenfalls nein.

Mal bei der DHL anrufen.
“Aha. Okay. Wir werden mal nachhaken!”

Zwei Tage später klingelte der Postbote in I. an der Haustüre. Man hätte sich wegen eines Blumenstraußes beschwert, er sei sich keiner Schuld bewusst. Wir sehen nur noch Fragezeichen.

Kurz darauf flatterte eine Benachrichtigung in den Briefkasten. Es wäre ein Blumenstrauß in der Hauptpost in I. abzuholen. Man ahnt es bereits. Der Blumenstrauß, der vor mehr als zwei Wochen von I. nach W. geschickt wurde, ist mittlerweile wieder in I. gelandet, verwelkt und ausgezehrt.

Es war kein schöner Anblick.

Kaiserlicher Abgang.

Unterhalb der Nürnberger Kaiserburg ist mir diese alte Dame über den Weg gelaufen.

In der Lebkuchenstadt.

Allmächd! Trotz intensiver Bemühungen habe ich es auch dieses Jahr wieder nicht geschafft, als Christkind den Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnen zu dürfen. Es lag wohl auch heuer an der fehlenden Thommy-Gottschalk-Mähne und an meiner Weigerung, einen Christkindlmarkt Christkindlesmarkt zu nennen. Ich werde, um Rache zu nehmen, bis heute abend keine Lebkuchen mehr essen. Zumindest keine mittelfränkischen…





O’zapft is – Wiesn 2011

Mehr Wasser vom Himmel als in die Kehlen. Volle Bräustüberl und U-Bahnen. Spanier, Amerikaner und Preußen in bayerischen Trachten oder was dafür gehalten wird. Ob es die Kaltblüter, die die Bierkutschen zogen, auch fror?







 

Auf den Herzogstand und den Heimgarten.

Herzogstand(links) und Heimgarten(rechts)


Walchensee


Blick vom Herzogstand auf Kochelsee, Jochberg und Walchensee. Klick für groß



Grat vom Herzogstand auf den Heimgarten


Lebkuchenzeit!


Walchensee

Auf den Hohen Fricken.

Auf den Hohen Fricken(1940m). Kaiserwetter. 6,5h Gehzeit. 3 Liter Wasser. 1300 Höhenmeter. Naturdusche. Zugspitze vis-à-vis. Panoramavideo.

Auf die Brecherspitze

Die Wanderung auf die am Schliersee gelegene, 1683m hohe Brecherspitze war die bisher anstrengendste, gefährlichste und gleichzeitig enttäuschendste meiner ‘Bergkarriere’. Von Fischhausen-Neuhaus(801m) ging es zuerst recht steil durch den Wald, anschließend über einen Grashang und durch Latschen auf den Gipfel(ca. 2,5 Stunden). “Von hier haben wir einen schönen Blick auf Schliersee und Spitzingsee sowie die Tegernseer und Schlierseer Berge. Im Süden sehen wir bis in die Zentralalpen,” beschreibt mein Wanderführer die Aussicht vom Gipfel der Brecherspitze. Und wie Recht die Autorinnen doch haben! Aber seht selbst…

Im Norden sieht man den Schliersee und ganz in der Ferne, aber nur wenn man genau hinsieht, kann man die Silhouette des Olympiaturms im fernen München erkennen:

Im Westen der Tegernsee:

Und noch so ein paar uninteressante Steinhaufen:

Wie man sieht, war der Giplel wolkenverhangen. Wie es ist, durch Wolken zu gehen, wollt ihr wissen: kalt und feucht.

Über einen Grat, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert, aber mit Drahtseilen gesichert ist, an denen man sich besser festhalten sollte, will man nicht frühzeitig im Tal ankommen, erreicht man den Westgipfel. Ein sehr schöner Name für einen Berg, wie ich finde. Die Aussicht war auch dort bescheiden. Erst am Abstieg kam die versprochene Sonne heraus und sorgte, als der Talort wieder erreicht war, für eine anständige Farbe in Gesicht und Nacken.

Falls jemand wissen will, wie die Sicht am Gipfel an guten Tagen ist, für den gibt es bei alpen-panoramen.de ein 360°-Panorama von der verschneiten Brecherspitze.

Sommer 2011, to be continued…

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