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In der Lebkuchenstadt.

Allmächd! Trotz intensiver Bemühungen habe ich es auch dieses Jahr wieder nicht geschafft, als Christkind den Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnen zu dürfen. Es lag wohl auch heuer an der fehlenden Thommy-Gottschalk-Mähne und an meiner Weigerung, einen Christkindlmarkt Christkindlesmarkt zu nennen. Ich werde, um Rache zu nehmen, bis heute abend keine Lebkuchen mehr essen. Zumindest keine mittelfränkischen…





Auf den Herzogstand und den Heimgarten.

Herzogstand(links) und Heimgarten(rechts)


Walchensee


Blick vom Herzogstand auf Kochelsee, Jochberg und Walchensee. Klick für groß



Grat vom Herzogstand auf den Heimgarten


Lebkuchenzeit!


Walchensee

Weisheit #27

“Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich.”

Beim Lesen dieses Satzes hat sich ein schrecklicher Trip nach Barcelona aus den hintersten Ecken meines Kopfes wieder nach vorne geschlichen. Stadtrundfahrt derer, die auf dieser Fahrt doch noch ein wenig von der Welt sehen wollten. Per Bus, und eine halbe Stunde die Ramblas auf und ab laufen.

Nein, ich war noch nie in Barcelona.

Auf den Hohen Fricken.

Auf den Hohen Fricken(1940m). Kaiserwetter. 6,5h Gehzeit. 3 Liter Wasser. 1300 Höhenmeter. Naturdusche. Zugspitze vis-à-vis. Panoramavideo.

Bergidylle

Die, ich glaube es war eine Amsel, aber ornithologisch bewanderte Leser dürfen mich gerne berichtigen, war auf dem Gipfel der Brecherspitze ganz scharf auf die Krümel meines Salamibaguettes. Sie hat aber nichts abbekommen.

Warum werden die Bilder hier im Post so unscharf angezeigt? Doofes WordPress. Ein Klick auf die Bilder macht sie schärfer.

Auf die Brecherspitze

Die Wanderung auf die am Schliersee gelegene, 1683m hohe Brecherspitze war die bisher anstrengendste, gefährlichste und gleichzeitig enttäuschendste meiner ‘Bergkarriere’. Von Fischhausen-Neuhaus(801m) ging es zuerst recht steil durch den Wald, anschließend über einen Grashang und durch Latschen auf den Gipfel(ca. 2,5 Stunden). “Von hier haben wir einen schönen Blick auf Schliersee und Spitzingsee sowie die Tegernseer und Schlierseer Berge. Im Süden sehen wir bis in die Zentralalpen,” beschreibt mein Wanderführer die Aussicht vom Gipfel der Brecherspitze. Und wie Recht die Autorinnen doch haben! Aber seht selbst…

Im Norden sieht man den Schliersee und ganz in der Ferne, aber nur wenn man genau hinsieht, kann man die Silhouette des Olympiaturms im fernen München erkennen:

Im Westen der Tegernsee:

Und noch so ein paar uninteressante Steinhaufen:

Wie man sieht, war der Giplel wolkenverhangen. Wie es ist, durch Wolken zu gehen, wollt ihr wissen: kalt und feucht.

Über einen Grat, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert, aber mit Drahtseilen gesichert ist, an denen man sich besser festhalten sollte, will man nicht frühzeitig im Tal ankommen, erreicht man den Westgipfel. Ein sehr schöner Name für einen Berg, wie ich finde. Die Aussicht war auch dort bescheiden. Erst am Abstieg kam die versprochene Sonne heraus und sorgte, als der Talort wieder erreicht war, für eine anständige Farbe in Gesicht und Nacken.

Falls jemand wissen will, wie die Sicht am Gipfel an guten Tagen ist, für den gibt es bei alpen-panoramen.de ein 360°-Panorama von der verschneiten Brecherspitze.

Sommer 2011, to be continued…

25 Ziele

Eine sehr südeuropäisch geprägte Liste der Orte in Europa, die ich einmal bereisen möchte. Erstaunlicherweise ist sie komplett frankreich- und deutschlandfrei geworden und das liegt nicht an der Begrenzung auf 25 Ziele.

#1 Ronda: Ronda soll ja angeblich das schönste der weißen Dörfer Andalusiens sein. Besser als Arcos de la Frontera?

#2 Picos de Europa: Nordspanien + Gebirge + Atlantik. Herz, was willst du mehr?

#3 Athen: Wiege Europas, Akropolis, Geist der Antike.

#4 Bilbao: Oder wie aus einer Industriestadt eine Kunstmetropole wurde.

#5 Istanbul: Orient trift Okzident. Okzident trifft Orient. Aber bitte bleibt mir mit dem Tee vom Hals.

#6 Stockholm: Irgendeinen Grund muss es ja haben, dass dort jeder zum Auslandstudium hin will. Außer den blonden Schwedinnen natürlich.

#7 Dublin: Bayern und Iren haben beide ein Faible für Bier. Dort könnte es mir gefallen.

#8 Florenz: Ein Muss für einen Museumsjunkie.

#9 Toledo, Segovia und Ávila: Warum ist Madrid eigentlich Haupstadt geworden?

#10 Santander: Liegt auf dem Weg der angedachten Nordspanientour. Reicht das als Begründung?

#11 Siena: Die Altstadt soll sehr schön sein und ich habe letztens den Palio de Siena in irgendeinem James Bond-Film gesehen.

#12 Neapel: Liegt dort eigentlich immer noch der Müll auf der Straße?

#13 Budapest: Donaunachbar kommt zum Schuhekaufen.

#14 Wien: Den ganzen Tag Kaffee trinken, Zeitung lesen und Leute beobachten. Und dabei vom Ober mit einem Titel angesprochen werden.

#15 Pisa: Nur um später jedem das Foto zu zeigen auf dem ich den Schiefen Turm stütze.

#16 London: Wenn ich mit dem Studium fertig bin, ziehe ich nach Notting Hill und eröffne einen Buchladen. Suche dafür aber noch einen schrulligen Mitbewohner.

#17 Venedig: Wieviel Zeit habe ich noch bevor Venedig im Meer versinkt?

#18 Zaragoza: Ich hätte dort beinahe mein Erasmussemester verbracht. Zudem interessiert es mich wie man seine Tochter ‘Maria von der Säule’ nennen kann.

#19 Cinque Terre: Habe ich eigentlich meine Kamera in den Rucksack gepackt?

#20 Valencia: “Warst du auch in Valencia?” “Bist du nach Valencia gefahren?” “Nein! Was soll ich denn in Valencia?” Ja was eigentlich?

#21 Prag: Die Stadt soll schon so von Touristen überlaufen sein, dass die Einheimischen in Scharen aus der Altstadt flüchten. Könnte ein Streichkandidat auf dieser Liste sein.

#22 Mallorca: Aber nicht wegen des Touriteils, sondern wegen der Landschaft und der verfallenen Windmühlen, die man so gut aus dem Flugzeug sah.

#23 Porto: Schöner als Lissabon, laut Mitbewohner in Spanien. Schwer zu glauben.

#24 Salamanca: “Salamanca tiena la Plaza Mayor más bonita de España”, hat die Lehrerin in meinem ersten Spanischkurs behauptet. Sie musste das wissen, denn sie hieß María-Jesús.

#25 San Sebastián: Mondänes Stadtbad, ansonsten siehe #2 und #10.

Auf die Rotwand.

Sommerliche Wanderung auf die 1884m hohe Rotwand im Mangfallgebirge, auf deren Gipfel es zuging wie am Münchner Stachus. Gipfeleinsamkeit sieht anders aus. Übrigens wurde in diesem Gebiet 2006 der Problembär JJ1 aka Bruno erschossen, der erste frei lebende Bär in Deutschland seit 1835. Bären sind mir keine über den Weg gelaufen, nur Kühe und Schafe. Und weil die Mary hier letztens rumgemosert hat, dass es auf meinem Blog keine Fotos von mir gibt, habe ich heute am Gipfel extra ein höchstprofessionelles Selbstportrait angefertigt





Kurzer Linktipp zum Schluss: Auf mountainpanoramas.com gibt es ein 360°-Panorama(0,5 Gigapixel) vom Rotwandgipfel mitsamt Beschriftung der von dort oben zu sehenden Alpengipfel. Sehr geil.

Auf den Hirschberg.

Frühjahrswanderung auf den 1670m hohen Hirschberg in den Bayerischen Voralpen, am Rande des Tegernsees. Ich war erstaunt, dass dort oben noch vereinzelt Schnee liegt. Die letzten Reste des Schnees schmelzen jedoch gerade, entsprechend matschig und teilweise unangenehm rutschig waren die Wege. Aber der Ausblick vom Gipfel auf den Tegernsee und den Alpenhauptkamm entschädigte für alles. Und ich habe ein Foto von einem Regenbogen gemacht, von oben!





Es grünt, gelbt und blaut.





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