Blogfasten

Woran erkennt man, dass der Fasching vorbei und heute Aschermittwoch ist? Man muss sich in der U-Bahn nicht mehr fragen, ob die Haare des Mädels, das man seit 10 Minuten anstarrt, gefärbt sind oder sie eine blaue Perücke trägt.

Mit dem Aschermittwoch fängt bekanntlich auch die Fastenzeit an. Das heißt für manche, auf Alkohol zu verzichten, andere essen keine Süßigkeiten mehr oder streichen ihren linksdrehhenden Naturjoghurt von der Speisekarte. Wir von der Web2.0-Internet-Dingsbums-Generation sind da natürlich viel ausgebuffter. Wie ein Kumpel gestern auf FB mitteilte, kasteit er sich in den Wochen bis Ostern selbst, indem er unter der Woche komplett auf FB verzichtet und es nur noch an den Wochenenden nutzt. Ein wahrer Asket! Ihm gegenüber war Diogenes, der betonnte, ein Hedonist. Allerdings fand ich die Idee gar nicht so dumm und überlegte wie ich meinen Internetkonsum ein bisschen einschränken könnte.

Kurzum: Ich werde blogfasten. Blogfasten bedeutet, mindestens einen, aber höchstens zwei Artikel pro Woche hier auf dem Blog zu veröffentlichen. Zugleich werde ich auf keinem fremden Blog mehr kommentieren, es sei denn, das ist wirklich notwendig und der Fortbestand der Menschheit hängt von meinem Kommentar ab. Als erste „Woche“ zählen die Tage vom morgigen Donnerstag bis Sonntag. Die ganze Aktion geht bis einschließlich Ostersonntag, der heuer auf den 24.April fällt.

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Veröffentlicht in Daheim, Netzwelt, Zeitgeschehen
9 comments on “Blogfasten
  1. andi sagt:

    Sie sprechen in Rätseln, Frau Malloy.

  2. missescarrie sagt:

    Haha. Viel Glück. So was ähnliches habe ich vor zwei Jahren versucht. Jämmerlich gescheitert. Zu viele Versuchungen links und rechts.

  3. andi sagt:

    Ich werde standhaft bleiben, obwohl ich meine Fastenregeln schon gebrochen habe als ich bei dir deinen letzten Beitrag kommentiert habe, aber das lasse ich als Ausnahme zählen.

  4. rebhuhn sagt:

    ich find’s gut! habe meinen konsum nun auch [aber nicht in abhängigkeit von der fastenzeit, sondern ‚für immer‘] von ~3-4h pro tag auf unter ’ner halben std. gehievt. 🙂

    OT
    ä_O da oben steht nicht wirklich ‚missescarrie‘ :D?!

  5. missescarrie sagt:

    Ich kann nichts dafür. Das bekackte WordPress hatte meinen Namen schon vergeben und dann habe ich in einem Moment des Nichtaufpassens auf den Vorschlag von WordPress geklickt. Hinterher dachte ich dann: Oha, ich habe gerade geheiratet? Irgendeine Ahnung, wie man den Namen ändern kann?

  6. andi sagt:

    @rebhuhn: Du arbeitest doch am Computer? Schaffst du es dann überhaupt nicht ins Internet zu schauen, bis auf die halbe Stunde am Tag? Das könnte ich nicht.

    @missescarrie: WP-Dashbord->Benutzer->Mein Profil->Öffentlich angezeigter Name

  7. rebhuhn sagt:

    @andi
    nein, natürlich nicht. aber es ging/geht ja auch nur um die 3-4h, die ich tatsächlich privat in meiner wohnung im schnitt am netz hing… ^^.

  8. andi sagt:

    Achso, falsch verstanden…

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