Rant (a bike).

Nicht dass ich schon viel von Deutschland gesehen hätte, aber ich kann dennoch guten Gewissens behaupten: Stuttgart ist die fahrradunfreundlichste Stadt Deutschlands.

Klar, hier ist es sehr viel hügeliger als in München und das ist sicherlich ein Grund dafür, dass wenige Radfahrer unterwegs sind. Während man in der bayerischen Landeshauptstadt problemlos 10 bis 20 Kilometer fahren konnte ohne einen einzigen Höhenmeter zu überwinden, muss man sich hier ganz schön abstrampeln und hat nach ein paar Monaten Oberschenkel wie ein Profi bei der Tour de France, und das ganz ohne Doping. Aber für die Landschaft kann die Stadt nun wirklich nichts.

Womit der sparsame Schwabe hier aber besonders geizt, sind Radwege. Ich wohne jetzt seit fünf Monaten hier und habe noch keinen einzigen davon entdecken können. Man muss also entweder auf der Straße fahren oder auf dem Bürgersteig, sich von hupenden dicken Daimlern überholen zu lassen oder klingelnd an Fußgängern vorbeischlängeln sind die Alternativen. Abgesenkte Bürgersteige? Pfff. Fehlanzeige!

Vielleicht sollte ich in eine fahradfreundlichere Stadt ziehen. Irgendwelche Vorschläge?

[PS: Entschuldigung für die Überschrift.]

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Veröffentlicht in Stuttgart
5 comments on “Rant (a bike).
  1. Ellen sagt:

    Jupp, so ist es. So gern ich mit dem Rad fahre – in Stuttgart grenzt das an Selbstmord. Und da ich an meinem Leben hänge, lass ich es.

    Freiburg ist eine wunderbare Stadt, nicht nur zum radeln. Die Leute dort sind auch netter und das Wetter ist besser.

  2. andi sagt:

    Erstmal willkommen auf meinem Blog🙂

    Gar nicht mehr Rad zu fahren, fände ich doch eine zu große Einschränkung. Es gibt eben Strecken, die am besten mit dem Fahrrad zurückzulegen sind.

    Und nach Freiburg wollte ich sowieso mal wieder, vielleicht klappt’s im Sommer.

  3. Ellen sagt:

    Die Strecken kenn‘ ich. In York von der WG zur Uni ist so eine.
    Aber in Stuttgart?!

    Wenn man nicht plattgewalzt werden will, nimmt man den Stadtpark, der leider nirgends hinreicht und in dem man entweder von Omas mit Gehhilfen bedroht wird, oder zwischen altem Fett am Stiel, Muddis mit überbreiten Designkinderwagen und Berufsdemonstranten stecken bleibt. Dann doch lieber Abgasvergiftung auf den umliegenden vierspurigen Bundesstrassen – aber halt, da wird man ja überfahren.

    Hast du ne Möglichkeit entdeckt, das Tunnelsystem als Radwegersatz zu nutzen?

  4. andi sagt:

    Für mich gibt es diese Strecken: alles, was zu Fuß zu weit, mit dem ÖPNV zu teuer und mit dem Auto zu unpraktisch ist.

  5. […] gibt Tipps für Touris und Zugezogene und warnt davor in der Autostadt Fahrad zu fahren. Aber das wussten wir ja […]

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